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La prière du pétanqueur
Mon Dieu, faites que ma boule se place le plus près du cochonet,
Et que mon adversaire s'accroche le pantalon quand il voudra la "taper".
Faites en sorte que si un jour je devais prendre une fanny,
Un orage terrible éclate et nous empêche de terminer la partie.
Ainsi Soit-il.

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Das Spiel

Boule oder Pétanque?

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Das Boulespiel wird in Frankreich auch Pétanque genannt. Pétanque ist von den artverwandten Kugelspielen (den eigentlichen Boule-Spielen) das populärste und das meistgespielte. Der Bazillus Pétanque breitete sich, ausgehend von Südfrankreich, in den letzten Jahrzehnten stetig nach allen Richtungen aus und ist inzwischen auf allen Erdteilen anzutreffen.

Was macht dieses Spiel so faszinierend?

Zwei Teams spielen gegeneinander. Ein Team besteht aus zwei oder drei Spielern, die über insgesamt sechs Kugeln verfügen. In der Zweiermannschaft spielt jeder Spieler mit drei Kugeln, in der Dreiermannschaft mit zwei Kugeln. Die Eisenkugeln haben einen Durchmesser von 7,05 bis 8,00 cm und ein Gewicht von 650 bis 800 Gramm. Nur auf den ersten Blick sehen die Kugeln alle gleich aus, aber sie unterscheiden sich durch verschiedenartige Gravuren. Und jedes Kugelpaar hat ein “Nummernschild”, eine eingestanzte Zahl/Buchstabenkombination.

Spielablauf

Vor Beginn des ersten Durchgangs wird ausgelost, welche Mannschaft das Ziel (eine kleine Holzkugel von 25 - 30 mm Durchmesser) zuerst werfen darf. Ein Spieler dieser Mannschaft zeichnet einen Kreis auf den Boden (35 - 50 cm Durchmesser) aus dem das Ziel auf eine Entfernung von 6 - 10 m geworfen wird.

Die gleiche Mannschaft wirft nun eine erste Kugel, dem Ziel so nahe wie möglich. Beim Wurf müssen die Füße des Spielers innerhalb des Kreises sein und Bodenkontakt behalten bis die gespielte Kugel den Boden berührt. Mannschaft B versucht nun, eine Kugel dem Ziel noch näher zu bringen ist ihr das gelungen, versucht Mannschaft A diese Kugel zu überbieten... und so fort, bis alle Kugeln gespielt sind. Hat eine Mannschaft keine Kugeln mehr, versucht die andere Mannschaft ihre Kugeln so zu plazieren, daß sie näher am Ziel liegen als die dem Ziel am nächsten liegende gegnerische Kugel. Denn jede Kugel einer Mannschaft, die dem Ziel näher liegt als die Bestplazierte des Gegners zählt einen Punkt.

In einem Durchgang wird also mindestens 1 Punkt vergeben (wenn bereits die zweitnächste Kugel die eines Gegners ist) und im Extremfall gibt es 6 Punkte, wenn eben alle Kugeln besser plaziert sind als die beste des Gegners. Die Mannschaft, die den Durchgang gewonnen hat, beginnt den nächsten wie vorher beschrieben. Das Spiel ist beendet, wenn ein Team 13 Punkte gewonnen hat.

Höchst simpel also und was soll daran so faszinierend sein? Das einfache Prinzip dieses Spiels läßt der Taktik und Phantasie den Raum, der jeden Durchgang anders aussehen läßt. Ein taktischer Fehler ist meist gravierender als eine schlecht gespielte Kugel. Bei jeder zu spielenden Kugel bieten sich so viele Möglichkeiten der Ausführung (gegnerische Kugel wegschießen den Weg zum Ziel verbauen um Verlust zu limitieren mit der Kugel Lage des Ziels verändern etc.), dass im Regelwerk die Zeit für die taktischen Erörterungen begrenzt werden mußte. Und so wird's gemacht...

Spieltechniken

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Grundsätzlich gibt es zwei Arten die Kugel zu spielen indem man beilegt oder schießt. Es gibt zwar die unterschiedlichsten Techniken beim Legen wie auch beim Schießen - um aber diese Techniken in den Griff zu bekommen, solltet Ihr auf die richtige Handhaltung achten: man wirft mit der nach unten gewandten Handfläche. Dadurch bekommt die Kugel einen gewissen Rückdrall, und wenn Ihr den Dreh raushabt, können Ihr die Kugel so manipulieren wie es Bodenbeschaffenheit und Spielsituation verlangen.

Mindestens so wichtig wie die Beherrschung der Technik ist die TAKTIK, die dem Spiel die Würze gibt. Über dieses Thema sind tatsächlich schon Abhandlungen geschrieben worden, dick wie Kochbücher doch nach deren Lektüre werdet Ihr kaum schlauer sein, Praxis heißt hier das Rezept.

Beim Spiel mit alten Hasen werdet Ihr schnell erfahren, warum “zugemacht” werden muß - ein Schuß zu gefährlich oder zu spät oder auch unbedingt notwendig - ein “devant des boules” die einzige Rettung ist. Denn Eintopf steht bei diesem Spiel nicht auf der Karte. Um auf den Geschmack zu kommen, spielt einfach mal mit. Ein paar Kugeln leiht man Euch gerne.
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© 2005 Costel-Marian Boangiu • letzte Aktualisierung 04.12.07 09:00